Dresden | Das Buchmuseum der SLUB

Slub Dresden Schatzkammer

Das Buchmuseum der Sächsischen Staatsbibliothek – Landes- und Universitätsbibliothek ist ein traditionsreiches Literaturmuseum in Dresden. Es ging aus dem Zimelienzimmer der Königlich Sächsischen Bibliothek hervor.

Ausstellung:

Die Ausstellung des Buchmuseums befindet sich im nördlichen der beiden oberirdischen Blöcke des SLUB-Gebäudes. Als Sondersammlung gehört sie nicht zu den Freihand- und Magazinbeständen der Bibliothek und ist zweigeteilt in eine Dauerausstellung in der sogenannten Schatzkammer und einen Bereich für wechselnde Ausstellungen. Insgesamt dokumentiert das Museum mehr als ein Jahrtausend der Buchgeschichte.

Schatzkammer:

Die Schatzkammer des Buchmuseums enthält besonders wertvolle Stücke aus dem Bestand der SLUB. Das wissenschaftlich-historisch bedeutendste Exponat ist der Codex Dresdensis, eine 1739 vom Kurfürsten Friedrich August II. für seine Sammlung erworbene Handschrift der Maya. Sie ist auf etwa 1200 n. Chr. datiert und einer der weltweit vier erhaltenen Codizes dieser Art. Von außerordentlichem Wert sind auch die Duringische und Meisnische Landtaffel Hiob Magdeburgs, der Codex Boernerianus, das Dresdner Exemplar des Mainzer Psalters von 1457 sowie die Dresdner Corvinen, die als Teil der Bibliotheca Corviniana seit 2005 zum Weltdokumentenerbe der UNESCO gehören. In der Sammlung befinden sich außerdem ein Catholicon, ein Skizzenbuch von Albrecht Dürer, eine Handschrift Paul Hector Mairs, Vorlesungsmanuskripte Martin Luthers, verschiedene Gutenberg-Drucke, prachtvolle Einbände von Jakob Krause sowie Autographen der Komponisten Johann Sebastian Bach, Robert Schumann, Antonio Vivaldi, Richard Wagner und Carl Maria von Weber. Auch mehrere Globen Johann Gabriel Doppelmayrs sowie ein sumerischer Tonkegel mit Keilschrift können besichtigt werden.

Quelle: Wikipedia

Der Codex Dresdensis

oder Dresdner Kodex, veraltet Dresdener Kodex ist eine der drei erhaltenen und mit Sicherheit authentischen Handschriften der Maya. Er ist etwa 800 Jahre alt und mit Hieroglyphen, Bildern und Zahlenzeichen beschrieben. Aufgrund des Inhalts ist anzunehmen, dass es sich um ein Handbuch von Kalenderpriestern gehandelt hat. Dieses besteht aus 39 doppelseitig beschriebenen Blättern, die ursprünglich als Leporello gefaltet waren, heute jedoch als zwei, jeweils etwa 1,80 Meter lange Streifen gezeigt werden.

Bucheinband des 16. Jahrhunderts mit Schweinsleder über Holzdeckeln

Neben der sparsamen Verzierung mit ornamentalen und figürlichen Rollen und Einzelstempeln sind das Bindejahr 1536 und die Initialen des vermutlichen Buchbesitzers »BR« erkennbar. Am hinteren Buchdeckel ist ein Buchhaken zum Anbringen z.B. an einem Gürtel befestigt. Quelle: SLUB

SLUB Dresden: Eingang zur Schatzkammer

 

Ort:
Sächsische Landesbibliothek –
Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB)
Zellescher Weg 18
01069 Dresden
10.01.2013, 16:59:50

Öffnungszeiten:
Buchmuseum/Schatzkammer
täglich 10:00 – 18:00 Uhr

mehr Information: SLUB

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Fotos:
Torsten Lohse / Unterbelichtet

Flickr:
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Kameradaten:

Kamera NIKON D200
Brennweite 18 mm

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